Der Hühnerberg im Fokus

28. Juli 2017 ab 14 UHr

 


Der Stadtteil Hühnerberg hat eine besondere Geschichte, die nicht nur von Flucht und Vertreibung gekennzeichnet ist. Mit dem Rundgang „Erinnerungsort Hühnerberg“ erinnert der Historische Verein an die Geschichte des Hühnerbergs. Der Rundgang beginnt am Aussichts-/Bismarckturm von 1904/08. Mit dem Bau einer SA-Schule 1933 schließt sich ein düsteres Kapitel an. In den Baracken „des Stalag“ waren ab 1940 mehr als 2000 Kriegsgefangene untergebracht. Gleichzeitig war hier die Befehlsstelle für mehr als 20.000 Zwangsarbeiter. Mit der Unterbringung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen begann ab 1946 das prägendste Kapitel der Stadtteilgeschichte.

Die „Zeitmaschine“ beschäftigt sich mit dem Thema Flucht und zwar mit der von heute. Die Installation von Jörg Hartmann spiegelt das Thema der neuen Heimat minderjähriger Geflüchteten heute und schließt den Kreis von dem Wunsch nach Freizügigkeit in den Zwölf Bauernartikeln bis zur Wahl des Wohn- und Arbeitsortes heute.

„Ankommen in der neuen Heimat“ ist eine der 12 Aktionen von „Zeitmaschine Freiheit“, dem zweijährigen Projekt zur Initiierung neuer Partnerschaften für das Stadtmuseum Memmingen.


Das Projekt Zeitmaschine Freiheit wird gefördert im Fonds Stadtgefährten der

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