Künersberger Fayencen


1745 führte der Memminger Bankier Jakob von Küner den Warenbegriff Künersberger Fayence ein. Er steht für außergewöhnliche Dekors und Formschönheit sowie erstklassige Edelkeramik. Die Künersberger Fayencen stellen ein Herzstück der Sammlung des Stadtmuseums dar, über 250 Stücke werden hier bewahrt.

Sie zählen sowohl in Form und Dekor als auch was die Qualität anbelangt zu den bedeutendsten Stücken im deutschen Raum. Die damaligen Memminger Brenner und Dreher verstanden es, handwerkliches Geschick und technisches Können perfekt zu verbinden. Die Former und Maler bestachen durch eine ausgefeilte Malkunst und einen sicheren Griff nach wohlbemessenen Proportionen.

Der Memminger Bürger Jakob von Küner, der in Wien geschäftlich erfolgreich war, etablierte hier diese Porzellan-ähnliche Keramik auf hohem wirtschaftlichem, technischem und künstlerischem Niveau. Heute werden die Künersberger Fayencen in Museen weltweit ausgestellt.



Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung